Kurzbiographie

Annette Meyer studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaften in Freiburg/ Br. und Köln. Das Thema ihrer Dissertation zur "Wissenschaft vom Menschen in der schottischen und deutschen Aufklärung" führte sie an die University of Edinburgh. 2005 kam sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin (SFB 536/ SFB 573) an die LMU, wo sie zuletzt als Assistentin am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit tätig war.

Seit 2008 ist sie Geschäftsführerin des CAS.

Ausgewählte Publikationen

Bücher

  • Hg. (gemeinsam mit Julia Schreiner), Wissenschaft Macht Politik. Die Münchener Revolution und Räterepublik als Experimentierfeld gesellschaftspolitischer Theorien, Göttingen 2020.
  • Hg. (gemeinsam mit Sonja Asal), Ernesto Grassi in München. Aspekte von Werk und Wirkung, München 2019.
  • Die Epoche der Aufklärung, (Akademie Studienbuch Geschichte), Berlin 2. Aufl. 2017.
  • Hg. (gemeinsam mit Stephan Schleissing), Projektion Natur. Grüne Gentechnik im Fokus der Wissenschaften, (Umwelt und Gesellschaft, Bd. 12), Göttingen 2014.
  • Hg. (gemeinsam mit Cornel Zwierlein), Machiavellismus in Deutschland. Chiffre von Kontingenz, Herrschaft und Empirismus in der Neuzeit, (Beiheft der Historischen Zeitschrift, 51), München 2010.
  • Von der Wahrheit zur Wahrscheinlichkeit. Die Wissenschaft vom Menschen in der schottischen und deutschen Aufklärung, (Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Bd. 36), Tübingen 2008.

Aufsätze

  • Ein gelehrter Buchdrucker. Der Verleger, Autor, Übersetzer und Enzyklopädist William Smellie, in: Johannes Frimmel u.a. (Hg.), Im Zentrum: Das Buch. Forschungen, Projekte, Reflexionen am Zentrum für Buchwissenschaft. Eine Bilanz der ersten Jahre. Wiesbaden 2022, S. 57-67
  • Aufklärung und Geschichtsbewusstsein, in: Gerd Jüttemann (Hg.), Psychologie der Geschichte, Lengerich 2020, S. 42-48.
  • »The Labyrinths of Philosophical History«. Zur Frage der Gestaltbarkeit von Geschichte in der schottischen Aufklärung, in: Kurt Bayertz/ Matthias Hoesch (Hg.), Die Gestaltbarkeit der Geschichte, Hamburg 2019, S. 269-288.
  • Die Natur der Geschichte. Der Beitrag der schottischen Aufklärung zum Konzept der Historisierung, in: Moritz Baumstark / Robert Forkel (Hg.), Historisierung. Begriff - Geschichte - Praxisfelder, Stuttgart 2016, S. 83-97.
  • Zwei Sprachen - zwei Kulturen? Englische und deutsche Begriffe von Wissenschaft im 18. Jahrhundert, in: Jahrbuch für die Europäische Wissenschaftskultur, Fokus: Sprachen der Wissenschaften 1600-1850, Teil II: Sprachliche Differenzierung und wissenschaftliche Nationalisierung, 2 (2012), Stuttgart 2014, S. 107-137.
  • Das Zeitalter der Aufklärung. Abgeschlossene Epoche oder unvollendetes Projekt? in: Praxis Geschichte 5 (2014), S. 4-9.
  • History in a Test Tube: Natural Historians‘ Stratagems for Communicating Empiricism and Theory, in: André Holenstein/ Hubert Steinke/ Martin Stuber (Hg.), Scholars in Action.The Practice of Knowledge and the Figure of the Savant in the 18th Century, (History of Science and Medicine Library, Bd. 34), Leiden/ Boston 2013, S. 751-770.
  • Die Sache der Allgemeinverständlichkeit. Vom Desiderat zum Makel der Aufklärung, in: Frauke Berndt/ Daniel Fulda (Hg.), Die Sachen der Aufklärung, (Studien zum Achtzehnten Jahrhundert, Bd. 34), Hamburg 2012, S. 207-215.
  • An den Rändern der Moderne. Vergleichende Überlegungen zum Gestaltwandel von Macht und Herrschaft in der Neuzeit, in: Wolfgang Bonß/ Christoph Lau (Hg.), Macht und Herrschaft in der reflexiven Moderne, Weilerswist 2011, S. 99-121.
  • Machiavellilektüre um 1800. Zur marginalisierten Rezeption in der Popularphilosophie, in: Cornel Zwierlein/ Annette Meyer (Hg.), Machiavellismus in Deutschland. Chiffre von Kontingenz, Herrschaft und Empirismus in der Neuzeit, (Beiheft der Historischen Zeitschrift 51), München 2010, S. 191-213.
  • (gemeinsam mit Cornel Zwierlein) Einleitung, in: Cornel Zwierlein/ Annette Meyer (Hg.), Machiavellismus in Deutschland – Chiffre von Kontingenz, Herrschaft und Empirismus in der Neuzeit, (Beiheft der Historischen Zeitschrift 51), München 2010, S. 1-21.
  • »Perhaps the fastest pen in the Scottish Enlightenment«. William Smellies Encyclopædia Britannica in der schottischen Aufklärung, in: Ulrich J. Schneider (Hg.), Kulturen des Wissens, Berlin/ New York 2008, S. 163-172.
  • Ferguson's »appropriate Stile« in Combining History and Science. The History of Historiography revisited, in: Eugene Heath/ Vincenzo Merolle (Hg.), Adam Ferguson: History, Progress and Human Nature, London 2008, S. 131-145.
  • Geschichte und Anthropologie in der Spätaufklärung. Zur Genese eines idiosynkratischen Verhältnisses, in: Manfred Beetz/ Jörn Garber/ Heinz Thoma (Hg.), Physis und Norm. Neue Perspektiven der Anthropologie im 18. Jahrhundert, (Das achzehnte Jahrhundert, Supplementa, Bd. 14), Göttingen 2007, S. 187-207.
  • Von der »Science of Man« zur »Naturgeschichte der Menschheit«. Einflüsse angelsächsischer Wissenschaft im Werk Georg Forsters, in: Jörn Garber/ Tanja van Hoorn (Hg.), Natur – Mensch – Kultur. Georg Forster im Wissenschaftsfeld seiner Zeit, Hannover 2006, S. 29-52.
  • Concepts of Mankind in the Late Enlightenment, in CROMOHS. Cyber Review of Modern Historiography 8 (2003), S. 1-15.
  • The Experience of Diversity and the Search for Unity. Concepts of Mankind in the Late Enlightenment, in: Studi Settecenteschi. Edizioni di Philosophia e Scienza 21 (2001), S. 245-264.
  • Das Projekt einer »Natural History of Man« in der schottischen Aufklärung, in: Storia della Storiografia 39 (2001), S. 93-102.
  • Die Biographie des Menschengeschlechts. Daniel Jenisch als philosophischer Geschichtsschreiber, in: Iwan D' Aprile/ Conrad Wiedemann (Hg.), Daniel Jenisch: Kant-Exeget, Popularphilosoph und Literat in Berlin, (Berliner Klassik, Bd. 2), Hannover (im Druck).