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20 Nov

Grammatik der Scham: Soziale Unterschiede im Kontext von Migration

Termin:

19. November 2026 - 20. November 2026

Ort:

Center for Advanced Studies Seestraße 13 80802 München

Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Berenika Szymanski-Düll (CAS Young Center/LMU), Prof. Dr. Regina Karl (Rutgers University).

Der Workshop geht von der These aus, dass Scham nicht nur ein Affekt ist, sondern eine Kulturtechnik: eine symbolisch und medial strukturierte Praxis, die soziale Ordnung herstellt, Subjekte formt und Zugehörigkeit wie Ausschluss markiert. Scham operiert an der Grenze zwischen Sichtbarkeit und Rückzug, zwischen Individuum und sozialem Kollektiv, zwischen Norm und Abweichung – Grenzen, die im Kontext von Migration besondere Wirksamkeit entfalten. Ziel des Workshops ist es, verschiedene Dimensionen von Scham anhand von Beispielen aus Literatur, Theater und Populärkultur der Gegenwart zu analysieren und dabei insbesondere den Zusammenhang von Scham, Migration und sozialer Herkunft in den Fokus zu rücken.

TeilnehmerInnen sind u.a.
Mariama Diagne (CAS Young Center/ LMU), Burcu Dogramaci (LMU), Daniela Dröscher (Berlin), Elisabeth Lechner (Universität Wien), Necati Öziri (Berlin), Mike Rüb (Charité/ LMU), Dimitrij Schaad (Berlin), Irina Szodruch (Berlin), Martín ValdésStauber (Münchner Kammerspiele), Matthias Warstat (FU Berlin), Erol Yildiz (Innsbruck).


Donnerstag, 19. November, 18 Uhr s.t.
Performance und Lesung mit Dimitrij Schaad und Necati Öziri
Moderation: Irina Szodruch (Berlin)

Freitag, 20. November, 16 Uhr s.t.
Lesung und Publikumsgespräch mit Daniela Dröscher


Die Veranstaltung ist Teil des CAS Schwerpunktes „Narrations of Medicine“.

Anmelde-Info

Teilnahme nur auf Einladung.