Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Berenika Szymanski-Düll (CAS Young Center/LMU), Prof. Dr. Regina Karl (Rutgers University).
Der Workshop geht von der These aus, dass Scham nicht nur ein Affekt ist, sondern eine Kulturtechnik: eine symbolisch und medial strukturierte Praxis, die soziale Ordnung herstellt, Subjekte formt und Zugehörigkeit wie Ausschluss markiert. Scham operiert an der Grenze zwischen Sichtbarkeit und Rückzug, zwischen Individuum und sozialem Kollektiv, zwischen Norm und Abweichung – Grenzen, die im Kontext von Migration besondere Wirksamkeit entfalten. Ziel des Workshops ist es, verschiedene Dimensionen von Scham anhand von Beispielen aus Literatur, Theater und Populärkultur der Gegenwart zu analysieren und dabei insbesondere den Zusammenhang von Scham, Migration und sozialer Herkunft in den Fokus zu rücken.
TeilnehmerInnen sind u.a. Mariama Diagne (CAS Young Center/ LMU), Burcu Dogramaci (LMU), Daniela Dröscher (Berlin), Elisabeth Lechner (Universität Wien), Necati Öziri (Berlin), Mike Rüb (Charité/ LMU), Dimitrij Schaad (Berlin), Irina Szodruch (Berlin), Martín ValdésStauber (Münchner Kammerspiele), Matthias Warstat (FU Berlin), Erol Yildiz (Innsbruck).
Donnerstag, 19. November, 18 Uhr s.t.
Performance und Lesung mit Dimitrij Schaad und Necati Öziri
Moderation: Irina Szodruch (Berlin)
Freitag, 20. November, 16 Uhr s.t.
Lesung und Publikumsgespräch mit Daniela Dröscher
The event is part of the CAS Research Focus “Narrations of Medicine”.
Registration
Participation by invitation only.