Olaf Probst – KATASTROPHÄE IX + hi s stoeryies

Sommersemester 2026 | CAS Seestraße

Vernissage

Über die Ausstellung

© Olaf Probst

Atompilze erscheinen als überwältigende, beinahe erhabene Formationen von irritierender Schönheit. Doch sie sind die sichtbare Signatur einer tödlichen Realität: der menschlichen Fähigkeit zur Selbstvernichtung. Abbildungen von Atompilzen entstehen durch technische Apparaturen – sie sind Dokument und mediale Konstruktion zugleich, oszillierend zwischen Evidenz und Trugbild. Olaf Probst untersucht in seiner künstlerischen Arbeit die Beziehung von Sprache, Schrift, Text und bildnerischer Form. Am Motiv des Atompilzes kann er zeigen, wie Bilder zu Texten und Texte zu Bildern werden.

Olaf Probst studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Rudolf Schoofs, Sotirios Michou und Jürgen Brodwolf. Er lebt und arbeitet in München. Juliane Prade-Weiss is Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU.

Zur Einführung spricht Prof. Dr. Juliane Prade-Weiss (Komparatistik, LMU) auf der Vernissage am 15. April 2026.

Zeitraum

15. April bis 31.Juli 2026

Ausstellungsort

CAS, Seestraße 13, 80802 München

Anmeldung

Für den Besuch der Ausstellung ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn Sie Interesse haben, bitten wir Sie, sich per E-Mail an info@cas.lmu.de mit uns in Verbindung zu setzen.

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